1. Damen vs. TTC Halle / TTC Berlin Neukölln

Marketa BenesovaSachsen-Anhalt-Derby klare Angelegenheit für Merseburg!

Den gezeigten sportlichen Leistungen entsprechend, gewannen unsere Damen das Landesderby verdient. Das sah der Betreuer Maik Vollmer von Marion Behr allerdings nicht

 

so. Seiner Meinung nach hatte zumindest ein Tisch eine Schieflage von 1cm aufzuweißen und ein Schiedsrichter aus Merseburg war der Aufgabe nicht gewachsen. Über diese Beschwerden konnte selbst der neutrale und sachlich amtierende Oberschiedsrichter Christian Persich nur den Kopf schütteln. Die Krönung war aber die Äußerung nach dem Spiel von Marion Behr.

Eine Bitte um eine Spielverlegung von 30 min hätte Klaus Ködel abgelehnt. Die Wahrheit ist, Marion ist niemals mit so einem Wunsch an uns herangetreten. Ob wir 18.00 oder 20.00 Uhr gespielt hätten, wäre für uns von keinerlei Bedeutung gewesen.

Zum Spiel ist nur soviel zu sagen, dank einer sehr stark spielenden Elke Richter erzielten die Hallenserinnen ein achtbares Ergebnis. Zwei Einzelsiege und der Erfolg mit Marion Behr im Doppel bestätigt dies eindrucksvoll. Den vierten Punkt für den TTC Halle erzielte Marion Behr im Spiel gegen Victoria Reimann.

TSV 1990 Merseburg – TTC Neukölln II 7:7

An den gleichen Tischen und den gleichen Schiedsrichter wie am Vortage gegen den TTC Halle wurde das Spiel gegen den TTC Berlin Neukölln ausgetragen. Kurzfristig musste Mandy Ködel durch Susan Eidner, die sich wie immer bravourös in den Dienst der Mannschaft stellte und zudem eine solide Leistung bot, ersetzt werden. Eine überragende Marketa Benesova hielt die Mannschaft zunächst im Spiel. Da Victoria Reimann und Christina Wirth ebenfalls überzeugen konnten, verlief das Spiel ausgeglichen. Eine Steilvorlage zum Sieg konnte aber Wirth leider nicht nutzen. Beim Stande von 5:3 führte Sie im Entscheidungssatz mit 9:2 gegen Ina-Mareike Teuber. Alles lief somit auf einen 8:5 Sieg hinaus, aber Teuber drehte noch den Satz und damit Spiel. Da es keine weitere Überraschung mehr gab, trennte man sich am Ende mit einer gerechten Punkteteilung.

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